Aktuelles über WERMA

23 Okt 2014

Eine ΄WIN-WIN-Situation΄

Per Funk sorgt Höft & Wessel für ungestörten Materialfluss

Schlanke Strukturen und schlanke Prozesse sind eine Herausforderung für jedes Unternehmen. Um die Effizienz der Wertschöpfungsprozesse zu optimieren und die Wettbewerbsposition zu verbessern setzt die Unternehmensgruppe Höft & Wessel deshalb ein einfaches MaschinenDatenErfassung¬s-System der WERMA Signaltechnik ein. Das funkbasierte Meldesystem steuert unter anderem den internen Materialnachschub und gibt einen Gesamtüberblick über die Produktivität und den Arbeitsbestand. Kurzum: Es unterstützt Regelkreise in der Fertigung.

Eine ΄WIN-WIN-Situation΄
Die Unternehmensgruppe Höft & Wessel setzt auf Signalgeräte von WERMA. Zur Nachschubsteuerung und Visualisierung wird das WIN-System im Repaircenter eingesetzt.

„Ein echter Materialfluss ohne Über- und Unterversorgung war das Ziel“, erklärt Erhan Kaya, Abteilungsleiter Logistik bei der Firma Höft & Wessel „Verschwendungen, unzureichende Kommunikation, Fehler, Nacharbeit sollten auf ein Minimum reduziert werden“, fügt er hinzu - wohlwissend, dass dies eine große Herausforderung darstellen würde. Doch das Unternehmen aus Hannover nahm sich der Aufgabe an und kurze Zeit später präsentierte Kaya ein Meldesystem, das den Materialnachschub erleichtern sollte. Mit dem schwäbischen Signalgerätehersteller WERMA als Lieferant und Partner holte der Logistikfachmann „WIN“ ins Haus.

Signalsäule als Funkschnittstelle
Das Kürzel „WIN“ steht für „Wireless Information Network“ und ist ein kostengünstiges funkbasiertes System zur Optimierung von Fertigung, Montage und Logistik. Die Schnittstelle ist dabei die WERMA-Signalsäule. Sie wird mit Hilfe eines einfachen Bajonettverschlusses mit dem Funksender „WIN slave“ ausgerüstet – eine mechanische als auch elektrische Verbindung der einzelnen Elemente erfolgt in Sekundenschnelle. Der WIN slave überträgt die Zustände der einzelnen Säulenelemente drahtlos an den Empfänger „WIN master“, der an den USB-Anschluss eines zentralen Rechners angekoppelt ist. Dank dem Mehrfachzugriff können mehrere Anwender auf die Daten zugreifen. Die Höft & Wessel-Gruppe hat derzeit mehrere Stationen mit „WIN slaves“ ausgestattet.

WIN als Nachschubsteuerung
Bei dem führenden Hersteller von Ticketautomaten wird das WIN-System im Repaircenter eingesetzt. Es wurde anfangs nach einer geeigneten Visualisierung und Informationsanzeige zum Füllstand am jeweiligen Arbeitsplatz gesucht. Die Nachschubsteuerung der nachgelagerten Arbeitsprozesse sollte damit geregelt werden. „Unsere Mitarbeiter konnten nur schwer bis gar nicht erkennen, wenn der nachgelagerte Arbeitsprozess nicht ausreichend bedient war“, erklärt Erhan Kaya. „Es kam zu Über- und Unterversorgung am nachgelagerten Arbeitsplatz“, ergänzt er. Im Februar dieses Jahres hat der Abteilungsleiter deshalb WIN in den Prozess integriert. Seither sind die Regelkreise im Repaircenter transparent und steuern sich selbst ohne Eingriff einer übergeordneten Ebene. Die Visualisierung für den Mitarbeiter am vorgelagerten Arbeitsprozess sowie der Gesamtüberblick über das Arbeitsaufkommen wurden dadurch erheblich verbessert. Mit WIN konzentriert sich die Höft & Wessel Gruppe auf das Wesentliche - den Wertschöpfungsprozess - das Funksystem verkürzt die Durchlaufzeiten und eliminiert Verschwendung.

Schnelle Information per Funk
Die Information zur Nachversorgung wird mittels einer optischen Reflexionsschranke logisch verknüpft und mit dem WIN-System dem vorgelagerten Prozess mitgeteilt. Diese optischen Reflexionslichtschranken befinden sich im sogenannten „Durchlaufregal“ und reagieren auf Materialveränderungen (Kleinladungsträger vorhanden oder leer): Ist eine Reparatur bald abgeschlossen, wird ein Signal via Funk an die Logistik geschickt. Der Logistiker versorgt dann nach dem Pull-Prinzip den Techniker im Repaircenter mit dem angeforderten Material. Mit dieser Systematik kann das First-in-First-out-Prinzip eingehalten und der Materialfluss gewährleistet werden. Die Reparaturinseln sind dabei die Taktgeber und fordern neue Reparaturen in Kleinladungsträgern an. Mit dieser Methode ist Höft & Wessel in der Lage die Produktivität auszuwerten und zu steuern. Prozesssicherheit und Zeitersparnis sind das Resultat davon.

Nicht zu übertreffen
Durch die mitgelieferte WIN-Software war der Einstieg unkompliziert und verständlich. Ohne Programmierkenntnisse konnte die Software schnell und leicht installiert werden. Eine von vielen Anforderungen an ein neues System. Erhan Kaya kennt sich auf dem Markt gut aus und weiß daher das bedienerfreundliche WIN-System, sowie deren unzählige Funktionen, zu schätzen. „In Kombination mit den werthaltigen Signalsäulen und der tollen Kundenberatung ist WERMA auf der Überholspur und auf dem Markt nicht zu übertreffen“, so der Abteilungsleiter.

Beispiellose Einsatzmöglichkeiten
Erhan Kaya kann das WIN-System zur Verschlankung der internen Materialflüsse und steigender Produktivität nur jedem Betrieb empfehlen. Auch wenn am Anfang der Installation die Signalsäulen als Kontrolle von einigen Mitarbeitern der Unternehmensgruppe skeptisch betrachtet wurden, ja sogar als überflüssig galten, will heute keiner mehr darauf verzichten. Die Mitarbeiter des Trendsetters im Bereich Mobility fordern das System regelrecht.
Kein Wunder, denn WIN kann nicht nur in logistische Prozesse eingebunden werden, sondern findet seine Berechtigung auch als modernes MDE-System. Dabei bietet der in Rietheim-Weilheim ansässige Signalgerätehersteller viele nützliche Möglichkeiten zur Optimierung von Fertigung, Montage und Logistik. Vor allem in großen Fertigungshallen, in denen mehrere Maschinen, auch außer Sichtweite stehen, kommt das WIN-System oft zum Einsatz. Dabei werden Maschinenstillstände, und Fehlermeldungen sofort erkannt. Wenn der WIN slave permanent mit 24V versorgt wird, werden die gesammelten Maschinensignale lückenlos in einer Datenbank gespeichert. Dank der übersichtlichen WIN-Software sieht der Anwender auf einen Blick die Zustände seines Maschinenparks. Mit den vielfältigen Softwaremodulen wird Transparenz auf Knopfdruck geschaffen. WIN als Lean-Production-Lösung vermeidet im großen Stil Verschwendung und verkürzt Durchlaufzeiten – die Produktion erfolgt mit höherer Produktivität, besserer Qualität und die Bestände sind bei gleichzeitig höherer Lieferfähigkeit minimiert. Die Mitarbeiter sind dabei bei hoher Wertschöpfung zufriedener.

WIN-WIN-Situation
Das Beispiel zeigt besonders gut auf, dass schon der Griff zu einfachen Mitteln, die Effizienz der logistischen Prozesse verbessern, Ressourcen schonen, Kosten sparen und das Unternehmen entlasten kann. So geht es auch der Unternehmensgruppe Höft & Wessel – der führende Hersteller konnte mit WIN seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und kann jederzeit zeitnah auf Marktveränderungen reagieren – es entsteht für beide Seiten im übertragenden sowie realistischen Sinne eine „WIN-WIN-Situation“. So leistet ein Signalsystem, das sich in Unternehmen vieler Größen und Ausprägungen umsetzen lässt, einen großen Beitrag auf dem Weg zur schlanken Produktion oder auch im Fall Höft & Wessel im Repaircenter.

Höft & Wessel Firmenportrait: Die Höft & Wessel-Gruppe ist ein führender Lösungs- und Servicepartner für Systeme zum Erfassen, Validieren und Verarbeiten von Daten. Das Technologieunternehmen automatisiert Beförderungsprozesse und sorgt somit für Effizienzsteigerungen im Transport von Passagieren, Waren und Dienstleistungen. Damit setzt Höft & Wessel auf den weltweiten Megatrend „Mobility“. Das Unternehmen ist ein bekannter Hersteller von Ticketingsystemen, mobilen Datenerfassungs-systemen und Parkautomaten mit Hauptsitz in Hannover. Der Mittelständler hat sich in seiner mehr als 35-jährigen Historie zu einer international aufgestellten Unternehmensgruppe mit mehr als 400 Mitarbeitern entwickelt.

Pressekontakt


Udo Skarke
General Manager • WERMA USA

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