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07 Aug 2006

Bewerbungstipps von Profis

Personalexperten von WERMA machen Schüler fit beim Tag der Bewerbung am Wirtschaftsgymnasium VS-Villingen

Wie zeigt man Motivation, ohne zu bluffen? Was sagt man, wenn das Gegenüber sich für Deine persönlichen Stärken und Schwächen interessiert? Was erzählt man über die eigene Lebensplanung? - Knifflige Fragen, die jeden Bewerber ins Schwitzen bringen.
Personalprofis, Martin Koch (Personalleiter) und Adelmo Aldinucci (Mitarbeiter im Personalwesen) des europäischen Marktführers WERMA Signaltechnik GmbH & Co. KG, zeigten den 23 SchülerInnen der Klasse 12 des Wirtschaftsgymnasiums VS-Villingen am Montag, den 31.07.2006, in Villingen wie man sich souverän bewirbt und nicht aus der Ruhe bringen lässt.

Ausbildungsknappheit bei kaufmännischen Berufen
Fitness im Bewerbungsmarathon ist ungeheuer wichtig, da der Run auf kaufmännische Ausbildungsgänge sehr viel stärker ist als auf gewerblich-technische Berufe.
Dies belegte Koch eindrücklich an folgenden Zahlen: 2005 musste sich ein Bewerber um eine kaufmännische Ausbildungsstelle bei WERMA gegen 64 Mitbewerber durchsetzen, während die gewerblich-technisch Interessierten „nur“ 22 Rivalen hatten.
Dieser Trend setze sich 2007- dem Abschlussjahr der SchülerInnen - vorraussichtlich fort. Daher hat Paul-Thomas Weich, Lehrer am Wirtschaftsgymnasium, dieses Projekt initiiert.

Mit Rollenspiel und Brainstorming erarbeiteten die Jugendlichen, was ihnen rund um das Thema Bewerbung auf dem Herzen lag. Personalprofi Koch ging darauf ein:

Computerspiele sind keine „Computerkenntnisse“
Worauf achten bei der schriftlichen Bewerbung? Sie dürfe keine Rechtschreibfehler enthalten und der Lebenslauf solle vollständig sein. Immer gut machten sich Praktikas belegt durch Zeugnisse. Auch Engagement z.B. im Verein oder der Kirche dürften gern angeführt werden. Bei Hobbies und Kenntnissen sollte man nur Dinge erwähnen, zu denen man etwas erzählen könne. Für „Computerkenntnisse“ reiche beispielsweise nicht nur das Spielen von Computersspielen.

Ob persönlich, per Post oder per Email: Hauptsache gut!
Ob eine Bewerbung persönlich, postalisch oder per Email zugestellt werde, sei sekundär, so Koch. Bei einer Email sollte darauf geachtet werden, dass der Anhang nur aus einer Datei bestehe.
Im Prinzip sei wichtig, die Bewerbung so zu gestalten, dass man positiv auffalle. Denn dann habe man die Chance, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden.

Vorstellungsgepräch
Ist die Einladung zum Vorstellungsgespräch auf dem Tisch, komme es auf gepflegtes und sympathisches Auftreten an: Gute und angemessene Kleidung sei wichtig. Bei den Frauen hieße das: Kein Ausschnitt. Die Körpersprache beim Gespräch solle normal und offen sein, d.h. dem Gegenüber sollte man in die Augen schauen und die Arme nicht abweisend verschränken.

Letztendes zähle: „Wir wollen nicht irgendwelche Bewerber, wir wollen die Guten“, so Koch. Und dies müssten keineswegs nur die „Einserschüler“ sein. Trotzdem ermunterte der Personalleiter den Nachwuchs, in ihren schulischen Anstrengungen bis zum Abitur 2007 nicht nachzulassen.

Pressekontakt


Udo Skarke
General Manager • WERMA USA

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