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05 Jul 2006

Ungarn zu Gast bei WERMA

Schüler der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule und ungarische Austauschschüler schnuppern Firmenluft

Ungarn zu Gast bei WERMA

Wie funktioniert eine deutsche Firma? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, besuchte vergangenen Donnerstag, 29. Juni, eine ungarische Schülergruppe der Gábor Dénes Elektrotechnik-Schule aus Debrecen zusammen mit ihren Gastgebern der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Tuttlingen die Rietheimer Firma WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG.

Interessiert erfuhren die Besucher von Fertigungsleiter Erich Martin, dass WERMA auch in Ungarn und weiten Teilen Osteuropas mit Vertretungen stark präsent ist. Michael Nölle, Kaufmännischer Leiter des Herstellers von Blink-, Blitzlichtern und Hupen, informierte die künftigen Berufsanwärter über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten bei WERMA. „Wir haben besonders viel Bedarf an Auszubildenden und BA-Studenten im technischen Bereich, speziell der Elektrotechnik.“

Besonders gefesselt zeigten sich die Schüler beim anschließenden Betriebsrundgang von der neu eingeführten Automatisierungslinie. “Für unsere elektrotechnischen Fachabiturienten ist es sehr lohnenswert und erfahrungsreich, dieser neuartigen Technologie zu begegnen und Vergleiche zu ziehen.“, betonte der ungarische Lehrer Szabó Gyula.

Kulturelles Aufeinandertreffen
Bewusst sind die jungen Ungarn während ihres Aufenthalts bei deutschen Familien einquartiert. „Das zwingt sie sozusagen, die in Ungarn erlernten Sprachen Englisch und Deutsch anzuwenden“, so Begleitlehrer Tibor Varró, der den im jährlichen Wechsel stattfindenden Austausch betreut.

„Erleben und Zurechtkommen mit Sprachschwierigkeiten“ definiert sein deutscher Kollege Uwe Luz eines der Hauptziele des seit mehr als 15 Jahren bestehenden Austauschprogramms.
Das rückläufige Interesse bei den deutschen Schülern bedauert er allerdings sehr. Bequemlichkeit sei eingekehrt, man wolle keine Verantwortung übernehmen.

Haben sie erst mal „Blut geleckt“, sind die deutschen Schüler begeistert: „Cool ist es, sich mit den Menschen und Verhältnissen in Ungarn auseinander zu setzen“ schwärmt Aaron Schwarz, Zwölftklässler am Technischen Gymnasium Tuttlingen. Beim letzten Austausch habe es ihm soviel Spaß gemacht, dass er gleich noch mal mitmache.

Typisch deutsch?
Typisch deutsch findet der 16-jährige Ungar Tomás Balogh „Weizenbier und Wurst“, aber auch „die überall spürbare offene und gastfreundliche Art der Deutschen.“ Schmunzelnd fügt er hinzu: “Und das sicher nicht nur während der Fußball-Weltmeisterschaft.“

Und die Meinung der ungarischen Gäste zu einer deutschen Firma?
„Die offene Einstellung und Art, hier miteinander zu arbeiten, ist mir aufgefallen. Das Gemeinschaftsgefühl auch über Hierarchiestufen hinweg scheint bei WERMA sehr ausgeprägt zu sein.“, zeigt sich der 15-jährige József Détári erstaunt.

 

Pressekontakt


Udo Skarke
General Manager • WERMA USA

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